ist immernoch S.T.A.L.K.E.R
yeeeessssss - mit etwa 3 jahren verspätung nach eigentlichem veröffentlichungstermin (jaja, kommse heut nich, kommse morgen, so ist das eben in ehem. ostblockstaaten) - leider bin ich nun alles andere als ein begeisterter spieler (die arme, die elenden arme, die hängen quasi schon an den flügelstümpfen tot herunter - wenn ich mich nicht unter den ausstrahlenden schmerzen krümme, wehohweh*)
aber...die kritiken verheissen das was man erwartete....egoshooter meets fallout, eines des hübschesten (role+irgendwas)games die mein auge fesselten - das geheimniss, das geheimniss...liegt in der strahlung.
für stalker hat das entwicklerteam nämlich todesmutig tschernobyl vermessen und in 3d nachgebaut. jawoll. in und um den reaktor herum kann man sich nun von mutierten bestien und regierungsmännern erschiessen lassen. feine sache. herrlich realistisch.
gesehen hab ich bisher erst halbspielbare vorprodukte - das eigentliche hatte ich noch nicht in den händen - egoshooter sind auch garnicht meins....ich geh einfach viel zu schnell drauf - aber sobald ich irgendeinen godmodus entdeckt habe werde ich ganz spielfleddernd die herrlichen weiten der hl. ukrainischen erde bewandern - hach, watt schön....
da knarrt der sarkopharg die kinder in den schlaf.
huhu,
wer kommt mit mir nach tschernobyl ?
wenn du sowas wien vw bus hast wäre das super,
sonst trampen, es sei denn du hast reisesponsorgelüste.
ziel ist es sich hübsch die todeszone +türlich pripjat anzugugucken (gibt da vermutl. deutsch- mit sicherheit aber englischsprachige führungen, und mit 10 dollärchen kommt man sowieso überall rein. / vorteil an führung, definitiv n geigerzähler dabei )
falls du dich für das thema nicht interessierst und auch sonst nie von gehört hast wie man sich in verstrahltem gebiet bewegt: eher nicht.
(mei endsche, falls du das liest - dich nähme ich sofort mit, fick jülich, go tchernobyl!) gerne lustiger s.t.a.l.k.e.r fans in wartestellung. falls jemand mitm mopped dort doschbrausen will - bin ich auch gern bei - hihi, ist zwar nicht neu, aber so bekommt man wohl am besten photos zusammen. das ist auch die hauptmotivation, das und wirkenlassen. ist im grunde wie ein KZ besuch, nur mit mehr strahlen.
visum braucht man auch keins mehr. reisepass reicht. also, interessenten?
(ja, ich weiss das es da draussen niemanden gibt, es gibt ja auch keine spender, keine potentiellen lebensabschnittsgefickten, keine die mir die scheiss 5 expressionist. bilder wenigstens fürn zwanni abkaufen wollen die hier seit 3 tagen rumstehen, weil ich mal wieder zu meinem künstlerischen wurzeln fand - acryl auf recycleter schrankwandrückseit, btw - usw. usf! aber ich versuch es trotzdem immer wieder,
muddi hat immer gesagt: du weisst einfach nicht wann schluss ist.)
"Terroristen sind in der Lage, an jedem Atomstandort in Deutschland einen Super-GAU auszulösen. Aufgrund der vielfach höheren Bevölkerungsdichte können seine Folgen weit katastrophaler sein als in Tschernobyl"
ist eine visumfreie einreise in die ukraine möglich.
also...auch die zone.
ich werde dorthin gehen. vielleicht nicht dieses jahr.
aber irgendwann. bei regen ist es am sichersten. weil man so keine radioaktiven teilchen aufwirbelt. nach prypjat.
eben wollte ich verdun mit pripjat vergleichen….stosse ich auf diesen beitrag des stalker-forums (yeeee, that what I associate with ‚stalker’ . chernobyl. the zone. oblivion lost.)
zitat:
Ich war schon 3 mal an der Grenze dieses verfluchten Landes und keine zehn Pferde bringen mich dazu, mich diesem Reaktor näher als 5 Kilometer zu nähern. Was dort passiert ist, lässt sich nicht beschreiben und was dort lauert auch nicht.
Ich will jetzt nicht über Genmanipulierte Wesen sprechen, oder über Übersinnliches, doch wenn es dunkel ist, ists dort so ****** unheimlich und die Geräuschkulisse ist zum pissen. Der Sarkophag knarzt wie blöd, das tote rote Wäldchen (Czervonyj Lis) auch.
Mich interessiert nicht wirklich, wie es dort aussieht und ich habe keine Lust meine Gesundheit aufs Spiel zu setzen, die Arbeit mit Krebskranken Kindern ist nervenaufreibend genug.
Dennoch rate ich jedem, sich dieses Land anzusehen. Es ist so bedrückend und beklemmend, eine Stimmung die man mit dem Anblick von Verdun oder Auschwitz vergleichen kann, die aber trotzdem nochmal um einiges anders ist. Wer Zeit hat, kann sich Prypjat ansehen, man findet dort allerfeinste Zeitzeugen des Kommunismus. Wahlplakate, Büros usw. Alles ist so, wie es zurück gelassen wurde.